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Konzeption und Umsetzung eines Klimafolgen-Bodenmonitoring-Verbundes

  • 07.03.2017
  • kf, ks

Die ahu AG unterstützt das Umweltbundesamt bei der Konzeption und der Umsetzung eines länderübergreifenden Klimafolgen-Bodenmonitoring-Verbundes.

Der Verbund dient dem Erhalt, der Weiterentwicklung, der Vernetzung und Anpassung der Instrumente des Bodenmonitorings und der Erhebung des Bodenzustands. Daten zu langfristigen Prozessen im Boden und zu Veränderungen des Bodenzustands sollen besser verfügbar werden, um Anpassungsmaßnahmen darauf abzustimmen.

Die Umsetzung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) für das Schutzgut Boden erfordert belastbare Daten und zuverlässige Zeitreihen über langfristige Veränderungen des Bodenzustands, der Bodenqualität und der Bodenfunktionen. Unerlässliche Grundlage hierfür sind die bisher von Bundes- oder Länderinstitutionen sowie Forschungseinrichtungen gewonnenen Arbeitsergebnisse aus dem Bodenmonitoring und Bodenzustandserhebungen.

Aus einem vorhergehenden F+E-Projekt liegt bereits ein Konzeptentwurf vor, der einen Rahmen bildet für die bundesweite Erfassung, Überwachung und Dokumentation des Ist-Zustands der Böden und der durch den Klimawandel ausgelösten Bodenveränderungen.
Die ahu AG wird diesen Entwurf federführend konkretisieren und mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen besonders zu den Themen „Wasserhaushalt“ und „Erosion“ aktualisieren. Unterstützt wird sie dabei im Unterauftrag durch die Büros Geoflux GbR und Mitteldeutsches Institut für angewandte Standortkunde und Bodenschutz (MISB). Ziel ist die Untersetzung des Konzepts mit konkreten Arbeitsschritten für die weitere praktische Umsetzung.
Aufbauend auf dem vorliegenden Konzeptentwurf werden insbesondere folgende Arbeiten durchgeführt:

  • Untersuchung der im vorliegenden Konzeptentwurf untersuchten Messnetze im Hinblick auf eingetretene Änderungen und Einbeziehung bisher nicht untersuchter Messnetze,
  • Prüfung der getroffenen Aussagen zum weiteren Vorgehen und zur Eignung der Messnetze,
  • Prüfung von Standortdaten und Abstimmung mit den Messnetzbetreibern,
  • Abschätzung des Aufwands zur Umsetzung des Klimafolgen-Bodenmonitoring-Verbunds und Ableitung der Arbeitsschritte zur konkreten Umsetzung.

Keines der vorhandenen Messnetze erfüllt allein alle Anforderungen. Daher ist es wichtig, die jeweiligen Stärken der verschiedenen Programme in einem zusammenwirkenden Ansatz zu kombinieren. Nur so lässt sich eine ausreichend robuste Informationslage herstellen, die es erlaubt, Klimafolgen aus den komplexen Wechselwirkungen mit Standortfaktoren und Nutzungseinflüssen zu isolieren.

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